ein Angebot von TIB und BSB
realisiert von Universität Bonn, TU Darmstadt und TU Graz
gefördert durch DFG

probado-systemarchitektur


Die PROBADO-Systemarchitektur erlaubt die Integration von inhaltsbasiertem Indexieren und Suchen in verschiedenen Multimedia-Dokumentarten. Sie folgt einem Dreischichten-Ansatz bestehend aus einer Repositoryschicht (Backend), einer Kernschicht (Middleware), und einer Präsentationsschicht (Frontend). Das Diagramm rechts illustriert die Architektur. Spezialisierte, ggf. verteilte Medien-Repositorien implementieren die dokumentspezifischen Indexierungs- und Zugriffsmethoden, einschließlich reicher Metadatenmodelle. Die Präsentationsschicht verfügt über spezialisierte Nutzersichten und Suchinterfaces, einschließlich Visualisierung. Die Middleware verwaltet die angeschlossenen Repositorien. Sie führt einen konsolidierten Metadatenindex und leitet Zugriffe von der Frontent-Schicht an die Backends weiter. Das eigens entwickelte PROBADO-Protokoll ist die Webservice-basierte Grundlage der Kommunikation zwischen den einzelnen Schichten. Zur Betriebszeit können einzelne Repositorien, je nach Bedarf, zum PROBADO-Gesamtsystem hinzugefügt bzw. abgemeldet werden.

vorteile


Der PROBADO-Ansatz ist flexibel, indem er die Integration von beliebigen Repositorien, welche das PROBADO-Protokoll implementieren, vorsieht. Aktuell werden zwei spezifische Repositoriumstechnologien für die beispielhaft ausgewählten Dokumentarten entwickelt. In der Zukunft kann PROBADO durch weitere Repositorien erweitert werden, um etwa Video-, Bild- oder Forschungsdaten aufnehmen zu können. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass die einmal implementierten Kern- und Mehrwertdienste skalierend für alle weiteren hinzukommenden Repositorien genutzt werden können.